Content-Produktion · Checkliste

Content-Drehtag vorbereiten: Die Checkliste für Fotos und Reels im Unternehmen.

Ein Drehtag wird leichter, wenn alle wissen, was entstehen soll. Mit dieser Vorbereitung schafft ihr Raum für gute Aufnahmen und einen Ablauf, der zu eurem Betrieb passt.

Von Anne & Toni · 2edits ·

Anne und Toni planen gemeinsam Inhalte am Laptop

Der kurze Überblick: Ein gelungener Drehtag beginnt mit einem klaren Ziel, einer überschaubaren Motivliste und einem realistischen Ablauf. Stimmt Beteiligte, Formate und Freigaben frühzeitig ab – und lasst Zeit für echte Momente.

1. Ein Ziel für die Aufnahmen festlegen

Soll ein neues Angebot verständlich werden, euer Team sichtbar werden oder sollen Interessierte eure Arbeitsweise kennenlernen? Formuliert ein Hauptziel und überlegt, für wen die Inhalte gedacht sind. Daraus ergeben sich die passenden Motive und Formate.

2. Kundenfragen in konkrete Inhalte übersetzen

Sammelt Fragen aus Beratung und Alltag. Für eine Werkstatt könnte das heißen: Was passiert vor der Übergabe? Ein Fitnessstudio zeigt, wie ein Kurs beginnt. Ein Immobilienunternehmen erklärt, was Eigentümer vor einem Verkauf vorbereiten sollten. Notiert zu jeder Idee einen Einstieg, einen sichtbaren Arbeitsschritt und eine kurze Aussage.

3. Menschen, Orte und Zeiten abstimmen

Wer möchte dabei sein, welche Räume eignen sich und wann läuft der Betrieb ruhig genug? Plant Ansprechpartner, benötigte Produkte und mögliche Unterbrechungen ein. Sprecht frühzeitig über Einverständnisse und Freigaben – gerade wenn Kunden oder Mitarbeitende erkennbar sind.

4. Formate und Bildliste vorbereiten

Schreibt auf, welche Fotos und Videos Priorität haben: Teamfoto, Porträts, Arbeitsschritte, Details und kurze Antworten auf häufige Fragen. Für Reels planen wir meist Hochformat, für Website-Titelbilder oft Querformat. Nicht jede Idee muss an einem Tag entstehen: Ein realistischer Plan ist hilfreicher als eine übervolle Liste.

5. Am Drehtag Raum für echte Momente lassen

Legt Material bereit und sorgt für möglichst ruhige Gesprächsorte. Ihr müsst keine perfekten Texte auswendig lernen. Stichpunkte, einfache Fragen und kurze Wiederholungen helfen oft mehr. Wir begleiten euch bei Vorbereitung und Aufnahme; wie viel Zeit einzelne Motive benötigen, hängt vom Projekt ab.

Anne und Toni von 2edits sind mit Kameras im Freien unterwegs
Ein guter Plan lässt Platz für Perspektiven, die erst vor Ort entstehen.

Ein Beispiel: So kann ein halber Drehtag aussehen

Ein möglicher Ablauf beginnt mit einem kurzen Rundgang und der Frage, welche Situationen für eure Kundschaft wichtig sind. Danach entstehen Team- und Einzelbilder, solange alle noch gemeinsam vor Ort sind. Anschließend nehmen wir ein oder zwei typische Arbeitsabläufe und kurze Antworten auf häufige Fragen auf. Zum Schluss bleibt Zeit für Details und fehlende Motive.

Wie viele Inhalte daraus entstehen, hängt von Vorbereitung, Ortswechseln, Beteiligten und Bearbeitung ab. Wir planen lieber mit Puffer und priorisieren gemeinsam. Unser MC-Shape-Projekt zeigt zum Beispiel, wie ein vierstündiger Drehtag für Kurs-Reels und geplante Aktionen genutzt wurde.

Checkliste für die Woche vor dem Drehtag

  • Ein Hauptziel und die wichtigste Zielgruppe festhalten.
  • Die drei wichtigsten Motive und häufige Kundenfragen auswählen.
  • Beteiligte informieren und Einverständnisse besprechen.
  • Räume, Produkte, Arbeitsmaterial und passende Kleidung vorbereiten.
  • Einsatzorte klären: Website, Instagram, LinkedIn, Anzeigen oder Print.
  • Eine Ansprechperson, den Zeitplan und einen Puffer festlegen.

Ihr müsst dafür kein fertiges Drehbuch schreiben. Eure Fragen, Erfahrungen und ein paar Stichpunkte reichen, um gemeinsam einen realistischen Ablauf zu entwickeln.

Wie aus einem Drehtag verschiedene Inhalte entstehen können

Ein Gespräch kann Grundlage für ein kurzes Reel und mehrere Zitate sein; ein Arbeitsablauf lässt sich als Foto, Detailaufnahme und erklärender Videoclip festhalten. Wichtig ist, die Geschichte jeweils für das gewählte Format verständlich aufzubereiten. Ein vertikaler Clip und ein breites Websitebild brauchen unterschiedliche Ausschnitte.

Sammelt nach der Produktion die freigegebenen Dateien an einem Ort und notiert, wofür sie gedacht sind. So findet euer Team Material leichter wieder. Wie ihr Themen und Veröffentlichungen über mehrere Wochen verteilt, erklären wir im Leitfaden zur Content-Planung.

Häufige Fragen zum Content-Drehtag

Müssen wir selbst vor der Kamera sprechen?

Nein. Arbeitsabläufe, Produkte und Teaminteraktionen lassen sich auch mit Text oder einer später aufgenommenen Stimme erklären. Ein persönlicher Auftritt kann hilfreich sein, wenn er zu euch und eurer Botschaft passt.

Was passiert, wenn der Betrieb währenddessen weiterläuft?

Das besprechen wir vorher. Wir können Zeitfenster und Motive am Tagesgeschäft ausrichten und Puffer für Unterbrechungen vorsehen. Je nach Betrieb kann ein separater Termin für ruhigere Gesprächsaufnahmen sinnvoll sein.

Sind Schnitt, Texte und Kanalbetreuung enthalten?

Das hängt vom vereinbarten Auftrag ab. Vor dem Start klären wir, welche Aufnahmen, Bearbeitungen, Texte, Korrekturen und gegebenenfalls Veröffentlichungen enthalten sind. Einen Überblick geben unsere Leistungen und Pakete.

Was passiert nach dem Drehtag?

Klären solltet ihr vorab, welche Auswahl, Bearbeitung, Korrekturen und Nutzungsrechte vereinbart sind und wann die Dateien bereitstehen. Texte, Veröffentlichungsplan und laufende Betreuung hängen vom gebuchten Umfang ab. Mehr dazu lest ihr in Reels und Content produzieren lassen und in unserem Beitrag zur Content-Planung.

Content-Produktion für Dresden und Sachsen

2edits begleitet Unternehmen von der Themenfindung bis zu Fotos, Reels und Videos. Wir stimmen die Aufnahmen auf eure Räume und Abläufe ab. Wie ein einzelner Drehtag aussehen kann, zeigt unser Projekt für MC Shape.

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